Andreas Grabner: Zwischen Moment und Bewegung

Andreas Grabner verbindet expressive Malerei mit figurativen, abstrakten und architektonischen Elementen. In vielschichtigen Kompositionen reflektiert er den Menschen, das unmittelbare Erleben und die Fragen unserer Zeit.

  • ANDREAS GRABNER


    Andreas Grabner wurde 1959 in Wien geboren. Unterricht durch Karl Kreutzberger (Expressionist). Seit der Jugend Auseinandersetzung mit bildender Kunst. Medizinstudium an der Universität Wien. Facharzt für Urologie. Künstlerischer Austausch mit Peter Kolin (Phantastischer Realist). Zahlreiche Bildungsreisen nach Asien, Afrika, Amerika, Naher Osten und innerhalb Europas. Während der Ausbildungszeit zum Facharzt für Urologie Aufenthalt an der Mayo Clinic USA.

    Seine neoexpressionistisch orientierten Arbeiten spiegeln die gegenwärtige Emotionalität bei der Verarbeitung unterbewusster Horizonte wider, und beziehen den Entstehungsprozess selbst mit ein.

  • Acryl, Öl, Lack und Spray in Mischtechnik, Pastellfarben und Graphikelemente ergänzen sich im Werk, wobei die jeweilige Verwendung selbst als Ausdruckselement dient. Nach und während unterschiedlicher Trocknungsphasen entstehen farbintensive, das gegenwärtige Empfindungsmuster repräsentierende, Arbeiten auf Leinwand, Karton, Papier, Holz. Das Sujet wechselt, von zunächst ursprünglich durch Reiseeindrücke entstandenen Bildern, zu Motiven aus dem Alltag, die allerdings auch einen global orientierten Bezug beinhalten. Selbstkritik und Reflexion fließen dabei ein. Der Entstehungsprozess zeigt sich als spontan einerseits, aber auch als bewusste Planung, die sich durch Gedankengänge während der Arbeit selbst ergibt.

    Die Themen sind oft miteinander verwoben, wodurch sich Serien, teilweise mit verschiedenen Techniken, obligatorisch ergeben. Abstrakte und abstrahierende Arbeiten wechseln mit figurativ orientierten Werken. Ein Bild ist fertig, wenn man darin „spazieren gehen“ kann. Das Werk selbst ist ein Spiegel seiner Entstehung, und dient zum Andocken für den Betrachter.

  • Es entsteht eine eigene Welt der Gedanken. Geschichten werden erzählt. Vorzeichnung, falls nötig, und Grundierung schaffen die Ruhe und die Basis für eine oft spontane Weiterverarbeitung. Diese erfolgt emotional und mit aktionistischen Zügen. Stilistisch unverkennbar ist seine „Scribble Art“. An die ursprüngliche Emotion knüpft sich dadurch eine logische Fortsetzung an. Lernerfahrung und Be – und Hinterfragen äußern sich in den Bilderwelten. Andreas Grabner taucht in die Thematik ein, und vermittelt eine mögliche Interpretation. Portraitstudien, die teils Personen, teils Gefühlszustände beschreiben, faszinieren, und wechseln sich mit völlig abstrakten Arbeiten ab. Die technische Umsetzung erfolgt gemalt, gespachtelt, gekratzt mit unterschiedlichsten Werkzeugen. Spontanität und Planung gehen immer Hand in Hand.

    Der Künstler lebt und arbeitet in seinem Haus und Atelier in der Umgebung Wiens, und ist laufend bei nationalen und internationalen Ausstellungen in Galerien und bei Messen vertreten.

  • Künstlerporträt im Atelier: Andreas Grabner im Schaffensprozess bei der Erstellung einer Zeichnung für die ARTSPACER Online-Galerie.
  • Ausstellungsansicht zeitgenössischer Kunstwerke und einer Skulptur des Künstlers Andreas Grabner in der ARTSPACER Online-Galerie.
  • Andreas Grabner in seinem Atelier vor seinen Gemälden stehend. Ein Mann mit heller Hose und dunklem Shirt, die Hände in der Hand. Künstler bei ARTSPACER
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