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Franziska Bergmann – Zwischen Struktur, Emotion und innerer Wandlung

Franziska Bergmann erschafft abstrakte Werke von großer haptischer Tiefe, in denen Zerbrechlichkeit, Stärke und Transformation sichtbar werden. Ihre Kunst ist geprägt von emotionalem abstraktem Expressionismus, vielschichtigen Materialien und der wiederkehrenden Wabe als Symbol für das innere Fundament, das auch in dunklen Phasen trägt.

  • Nahaufnahme einer Person in einem lila Oberteil vor einem abstrakten Gemälde in warmen Orange- und Brauntönen; das Gesicht ist im gezeigten Bild durch eine rechteckige Unschärfe verdeckt.
  • FRANZISKA BERGMANN


    Was mich bewegt

    Kunst ist für mich keine bloße Dekoration – sie ist eine Sprache für all das, wofür mir die Worte fehlen. Wenn ich vor einer weißen Leinwand stehe, ist das ein Moment der absoluten Ehrlichkeit. Mein künstlerischer Weg war nie eine gerade Linie; es war vielmehr ein ständiges Schichten, Verwerfen und Wiederentdecken.

    Zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke

    Meine Inspiration finde ich direkt in meinem eigenen Leben und in den Dingen, die mir tagtäglich begegnen. In meinen Bildern verarbeite ich tiefe Sehnsüchte und Emotionen wie Trauer und Schmerz, aber ich zeige auch den Weg der Transformation. Durch meine eigene Geschichte und den bewussten Umgang mit meiner mentalen Gesundheit ist das Erschaffen für mich zu einer absoluten Notwendigkeit geworden. Es ist mein Weg, das Innere nach außen zu kehren und Heilung in der Struktur zu finden.

  • Die Wabe: Mein Begleiter und dein Fundament
    Als festes Element und Wiedererkennungswert zieht sich die Wabe durch meine Werke. Sie ist weit mehr als eine Form – sie ist ein Symbol für unsere innere Struktur und das Fundament, das uns trägt. Selbst wenn die Dunkelheit über uns schwebt und uns glauben lassen will, wir seien schwach oder nichts wert, erinnert uns die Wabe an unser inneres Gerüst. Es ist unglaublich stark und trägt uns mit all seinen Facetten, gerade dann, wenn wir uns selbst am schwächsten fühlen. Ein Dialog mit dem Material

    Mein Stil lebt von der Haptik und der Tiefe, die durch das Zusammenspiel verschiedenster Stoffe entsteht. Ich arbeite nicht auf der Leinwand, ich arbeite mit ihr.

    Das Fundament: Mit Sand und Strukturpaste schaffe ich Reliefs, die an die Spuren der Zeit erinnern. Jede Erhebung ist ein Gefühl, jede Vertiefung ein Teil meines Weges.

  • Der Bruch: Ich reiße Oberflächen auf, um das darunter Liegende sichtbar zu machen – ein Spiegel für die Risse, die wir alle in uns tragen.

    Das Licht: Durch den Einsatz von Schlagmetall fangen meine Werke das Licht ein. Diese glänzenden Akzente verändern sich mit jedem Blickwinkel – ein Zeichen der Hoffnung und der ständigen Wandlung.

    Meine Arbeiten sind eine Einladung an dich, innezuhalten. Ein Werk ist für mich erst dann vollendet, wenn es eine Resonanz in dir auslöst – wenn du ein Stück deiner eigenen Geschichte und deiner eigenen, unerschütterlichen Kraft in der Textur meiner Bilder wiederfindest.

  • Person hängt ein großformatiges abstraktes Gemälde in Gold- und Brauntönen an eine weiße Galeriewand in einem langen Flur mit Holzfußboden und Deckenbeleuchtung.
  • Porträtaufnahme einer Person mit hochgebundener Frisur und dunklem Oberteil; das Gesicht ist im gezeigten Bild durch eine rechteckige Unschärfe verdeckt, der Hintergrund ist warm und unscharf.
  • Person steht vor einem großformatigen abstrakten Gemälde in Rosa-, Magenta- und Dunkeltönen und berührt die Bildfläche mit einer Hand; Aufnahme in einem Innenraum an einer grauen Wand.

Alle Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin / des Künstlers bereitgestellt und veröffentlicht. Die Urheberrechte liegen bei der Künstlerin / dem Künstler. Eine Vervielfältigung oder anderweitige Nutzung ist ohne ausdrückliche Zustimmung untersagt.