Jens Joneleit
Künstler & Komponist aus Berlin
Jens Joneleit
Künstler & Komponist aus Berlin
Jens Joneleit – Eine außergewöhnliche künstlerische Position unserer Zeit
Jens Joneleit zählt zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. International ausgebildet und in Europa wie den USA ausgestellt, steht sein Werk für eine kompromisslose künstlerische Haltung und eine unverwechselbare formale Präsenz.
Getragen von einer außergewöhnlichen Laufbahn, die neben der bildenden Kunst auch international ausgezeichnete Kompositionen umfasst, entfaltet seine Arbeit eine seltene Verbindung aus struktureller Präzision, intellektueller Tiefe und physischer Intensität.
Joneleits Werke behaupten sich mit souveräner Selbstverständlichkeit – und entwickeln jene nachhaltige Strahlkraft, die bedeutende Sammlungen auszeichnet.
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UNDONE 03, Mixed Media auf Leinwand, 70 × 60 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 5.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 5.400,00 € -
UNDONE 04, Mixed Media auf Leinwand, 70 × 60 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 5.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 5.400,00 € -
UNDONE 05, Mixed Media auf Leinwand, 70 × 60 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 5.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 5.400,00 € -
PTG 082714_a, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 5.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 5.400,00 € -
PTG 082714_b, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
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PTG 082714_c, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
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PTG 082714_d, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
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PTG 082714_e, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
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PTG 082714_f, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 5.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 5.400,00 € -
PTG 082714_g, Mixed Media auf Leinwand, 50 × 40 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 5.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 5.400,00 € -
CWM 1, Mixed Media auf Leinwand, 120 × 100 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 15.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 15.400,00 € -
CWM 2, Mixed Media auf Leinwand, 120 × 100 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 15.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 15.400,00 € -
DOCUMENTA 1, Mixed Media auf Leinwand, 185 × 230 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 29.000,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 29.000,00 € -
DOCUMENTA c, Mixed Media auf Leinwand, 80 × 75 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 10.850,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 10.850,00 € -
DOCUMENTA d, Mixed Media auf Leinwand, 80 × 75 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 10.850,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 10.850,00 € -
IT IS WHAT IT IS, Mixed Media auf Leinwand, 120 × 100 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 15.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 15.400,00 € -
C.M.D., Mixed Media auf Leinwand, 120 × 100 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 15.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 15.400,00 € -
NINTH REMIX, Mixed Media auf Leinwand, 188 × 290 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 32.000,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 32.000,00 € -
MIND RIOT 2, Mixed Media auf Leinwand, 120 × 100 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 15.400,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 15.400,00 € -
UNTITLED 01, Mixed Media auf Papier, 138 × 135 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 19.000,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 19.000,00 € -
UNTITLED 02, Mixed Media auf Papier, 138 × 135 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 19.000,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 19.000,00 € -
UNTITLED 03, Mixed Media auf Papier, 138 × 135 cm
Anbieter:JENS JONELEITNormaler Preis 19.000,00 €Normaler PreisVerkaufspreis 19.000,00 €
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Jens Joneleit – Biografie
Jens Joneleit wurde 1968 in Offenbach am Main, Deutschland, geboren. Im Jahr 1990 zog er in die USA, um Kunst und Musik an der University of South Dakota (BFA, 1994) und der University of Wisconsin-Madison (MFA, 1997) zu studieren. 2004 kehrte er nach Deutschland zurück, um sich den Bereichen Bildende Kunst, Musik und Filmemachen zu widmen.
Seine Gemälde und visuellen Arbeiten wurden in zahlreichen Galerien sowie auf Kunstmessen in den USA und Europa ausgestellt und finden international bei privaten sowie institutionellen Sammlern großen Anklang.
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Von 2008 bis 2013 war Joneleit fester Künstler der Frankfurter Galerie Hübner & Hübner. Dort wurden seine Werke in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen präsentiert, und sie nahmen an bedeutenden Kunstmessen teil, darunter Art Karlsruhe und Art Basel Miami.
Eine markante Einzelausstellung fand 2010 in der Halle am Wasser, neben dem Hamburger Bahnhof in Berlin, statt, wo zehn großformatige Arbeiten ausgestellt wurden. Die Eröffnung wurde von Prof. Dr. Christina Weiss, der ehemaligen Kulturstaatssekretärin, begleitet. -
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Von 2021 bis 2024 war Joneleit fester Künstler der Galerie Mond Fine Arts. Dort hatte er von November 2021 bis Januar 2022 seine erste Einzelausstellung unter dem Titel „immer anders“, gefolgt von weiteren Gruppenausstellungen der Galerie Mond Fine Arts. Von August bis Mitte September 2023 folgte seine zweite Einzelausstellung mit dem Titel „mal so, mal so“, die mit überwältigenden Besucherzahlen aufwartete und seine dritte Einzelausstellung lief von April bis Mai 2024 unter dem Titel Documenta Exo“.
Als Musiker hat Joneleit seit seiner Kindheit das Schlagzeugspielen perfektioniert. Er hat zahlreiche Alben mit internationalen Künstlern wie Roscoe Mitchell (The Art Ensemble of Chicago) und Ali Neander (Rodgau Monotones) produziert. Seine Kompositionsaufträge erstrecken sich über Orchester, Ensembles und Kammergruppen in Europa und den USA, mit Auftraggebern wie dem Hessischen Rundfunk und den Münchner Philharmonikern. Joneleit wurde mit dem Ernst-von-Siemens Komponistenpreis (2006) und dem Kulturpreis der Stadt Rodgau (2010) ausgezeichnet. -
In der Musik ist er auch für Musiktheaterwerke und Opern bekannt. Seine erste Musiktheaterarbeit, „DER BRAND“ (2007), wurde beim Festival ECLAT Stuttgart uraufgeführt, danach „PIERO“ (2008) bei der Münchener Biennale in Ko-Produktion der Oper Frankfurt, gefolgt von seiner dritten Oper „METANOIA“, die 2010 unter der Leitung von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin im Schillertheater uraufgeführt wurde. Diese Premiere wurde damals live von ARTE übertragen.
Als Filmemacher wurde Joneleit eingeladen, seinen Kurzfilm „DIVE“ auf mehreren internationalen Festivals vorzustellen. In den letzten Jahren hat er sich dem Schreiben von Originaldrehbüchern gewidmet, und im Oktober 2020 erschien sein erster Roman „EVER AGAIN“.
Heute lebt und arbeitet Jens Joneleit in Berlin, Deutschland.
Hinter den Bildern: Gedanken und Arbeitsweise
Arbeitsansatz von Jens Joneleit
Ein ständig aufs Neue bloßes Umformen ein und derselben Sache oder Idee, so dass die gängige Praxis der bildenden Kunst hauptsächlich damit befasst ist, einen wie auch immer gearteten Personalstil zu begründen, ist für Joneleit keine Kunst, sondern lediglich eine selbstgenügsame Manufaktur. Nach Joneleits Auffassung kommt es ihm so vor, als spielten bei einer solchen Praxis des Kunstmachens die jeweiligen Ergebnisse kreativen Handelns eher eine untergeordnete Rolle, während die Selbstdarstellung der kunstmachenden Person größeres Gewicht hat.
Joneleit stößt diese Egomanie ab, da er glaubt, dass eine Künstlerpersönlichkeit sich ausschließlich durch die Ergebnisse des schöpferischen Handelns definiert und nicht durch die Person an sich.
Um bei sich selbst einer egomanischen Strömung entgegenzuwirken, ist Joneleits Arbeitsansatz die Diskontinuität. Eine diskontinuierliche Herangehensweise befähigt Joneleit dazu, durch das fortwährende Umwälzen des gesamten eigenen Tuns sowie das fortwährende Hinterfragen bereits erreichter Ziele lediglich jene Routine zu entwickeln, die die Falle von Routinen vermeidet bzw. ihm erlaubt, diese Falle zu umgehen.
Für Joneleit muss Kunst die Kraft haben, zu einem Betrachten ohne Vorkenntnisse einzuladen, vor den Bildern zu verharren, die Betrachterinnen und Betrachter in einen Bann zu ziehen und mit den Bildern zu ihren ganz eigenen Erfahrungen zu kommen. Dabei sind diese Erfahrungen jedoch keine, die einem beim Betrachten vom Künstler mittels der Bilder oktroyiert werden, sondern Joneleit versteht seine bildnerischen Arbeiten als Mittler einer sich im Laufe des Betrachtens verändernden Wahrnehmung. Eine derartige Kraft, davon ist Joneleit überzeugt, kann durch ein Kunstwerk erst dann geschaffen werden, wenn die Persönlichkeit des Künstlers vollends im Kunstwerk aufgeht, anstatt das Kunstwerk bloß den Ausdruck des eigenen Ichs des Künstlers bedient.
Kunst ist für Joneleit erst dann wirkliche Kunst, wenn sie bei den Betrachterinnen und Betrachtern eine Auflösung eines bisherigen Verständnisses hervorruft. Eine derartige Kunst ist nach Joneleit nur dann möglich, wenn das Malen zunächst eine Befreiung vom eigenen Ego bewirkt.
IMMER ANDERS (Jens Joneleit, 2021)
In seinen bildnerischen Arbeiten interessiert sich Jens Joneleit weder dafür, diese dazu zu benutzen, einen Diskurs zu irgendwelchen gesellschaftspolitischen Themen zu führen, noch sein eigenes Ich auszudrücken, sprich Themenkomplexe, die, bevor Künstler*Innen sie für ihre Arbeit aufgreifen, zunächst einmal vollkommen außerhalb jeglicher künstlerischen Betätigung liegen, d.h. außerhalb des reinen Machens. Es geht Jens Joneleit darum, mit seinen Bildern dem Betrachter ein Angebot zu machen, beim Schauen seiner Bilder zu sich selbst zu kommen und mit diesen Bildern zu ganz eigenen persönlichen Erfahrungen zu gelangen. Joneleit will mit seinen Bildern beim Betrachter Erfahrungsräume offenlegen, nicht Mitteilungsräume errichten.
Natürlich verschließt sich Joneleit den auf Anhieb eindringlichen und wichtigen gesellschaftlichen Themen nicht, aber er selbst glaubt nicht, dass das Medium künstlicher Objekte ein adäquates Transportmittel ist, um derart wichtige Auseinandersetzungen weder angemessen anzustoßen noch zu führen. Joneleit ist davon überzeugt, dass, um überhaupt zu einem Verständnis zu kommen, genau jene Auseinandersetzungen zu brisanten Themen oder gesellschaftlichen Missverhältnissen führen zu können, d.h. im Ergebnis dieser Auseinandersetzung dann auch wirklich den Mut zum aktiven Beitrag zu einem wie auch immer gearteten Wandel erlangen zu können, zunächst ganz prinzipiell ein bisheriges Verständnis aufgelöst werden muss.
Um mit Kunst Anstöße zu schaffen, die ein bisheriges Verständnis auflösen, bedarf es nach Joneleit jedoch nicht eines auf die bildnerische Bühne gezerrten politischen oder gesellschaftlichen Themas, sondern er vertraut bei seiner Arbeit vollends auf die Kraft von Farben und Formen, gestalterischen Strukturen und bildnerischer Komposition, die im Ergebnis für sich selbst als autarke Objekte stehen. Beim Erarbeiten seiner Werke verfährt Joneleit mit genau dem gleichen Anspruch nach einer Auflösung eines bisherigen Verständnisses, die er zunächst erst einmal bei sich selbst suchen muss, und verfolgt deshalb den Ansatz der Diskontinuität, bei welchem er zu jedem neuen Bild oder jeder Serie alles Erlangte und Erlernte auf den Kopf stellt, bzw. sein von Bild zu Bild angeeignetes visuelles Vokabular aufbricht, bzw. sogar oftmals ganz verlässt, um sich ein vollkommen anderes Vokabular zu ergründen.
Die mit dem Ansatz der Diskontinuität entstehenden Werke entwickeln nicht nur als einzelne Werke, sondern auch als Gruppe vollkommen unterschiedlicher Arbeiten eine ganz eigene Intensität, da jede einzelne Arbeit vollkommen auf ihr ganz spezifisches visuelles Vokabular eingestellt ist und man als Betrachter somit die Chance erhält, seine ganz eigene Auseinandersetzung zur Lesart dieser Arbeiten beim Betrachten aufzuspüren. Wichtig ist nicht das Erkennen irgendeines wie auch immer gearteten Stils oder einer bestimmten Theorie, auf welche sich diese Arbeiten gegebenenfalls gründen, sondern es wird eine vollkommen freie Sicht geschaffen, bei der ein unvoreingenommenes Betrachten von bildnerischen Arbeiten überhaupt erst möglich werden kann.
Darum geht es in diesen Arbeiten: was beim Betrachter während des Schauens dieser Bilder geschieht, bzw. was diese Bilder beim Betrachter auslösen und was dieses Auslösen bewirkt. Wichtig ist Jens Joneleit bei seinen bildnerischen Arbeiten, dass er sich nicht nur selbst von Bild zu Bild überraschen kann, sondern dass er mit dem „immer anders“ auch die Betrachter in einen Bann ziehen kann, Werke der Kunst vollkommen außerhalb Fragestellungen nach Stil oder den Arbeiten zugrunde liegenden Theorien mit offenem Blick zu begegnen.
Jens Joneleit: Atelierblicke und Werkgenese
Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten.
Alle Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Jens Joneleit bereitgestellt und veröffentlicht. Die Urheberrechte liegen beim Künstler. Eine Vervielfältigung oder anderweitige Nutzung ist ohne ausdrückliche Zustimmung untersagt.





















